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Projekt Novina Hotel Südwestpark Nürnberg

Klimakomfort dank intelligenter Steuer- und Regeltechnik

Das Novina Hotel Südwestpark ist ein modernes Business- und Tagungshotel in Nürnberg. Mit mehr als 250 Zimmern und 16 Tagungsräumen bietet es seinen Gästen höchsten Aufenthaltskomfort in angenehmer, entspannter Atmosphäre. Um auch in Zukunft den hohen Ansprüchen einer 4-Sterne-Anlage gerecht zu werden, entschieden die Inhaber, die Hotelklimatisierung zu modernisieren und auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Dabei fiel die Wahl auf ein VRF-Klimasystem von Mitsubishi Heavy Industries. Installiert wurden in der Folge 72 FDE-Deckenunterbaugeräte und vier FDC 400 KXZE1 Außengeräte mit VRF-Technologie. Die modernen Luft-Luft-Wärmepumpen verfügen über eine intelligente Kompressorsteuerung, mit deren Hilfe der Kältemittelstrom in Abhängigkeit zur benötigten Leistung geregelt werden kann. Auf diese Weise lässt sich der Luftvolumenstrom bedarfsgerecht an den tatsächlichen Kühl- oder Wärmebedarf anpassen.

Punktgenaue Umsetzung aus einer Hand

Bei den umfangreichen Klimatisierungsarbeiten, die von der Amberger Kühltechnik GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Klimaspezialisten S-Klima realisiert wurden, galt es jedoch besondere technische und logistische Anforderungen zu beachten. Alle anfallenden Arbeiten aus einer Hand zu realisieren, war einer dieser klar umrissenen Vorgaben. Neben dem Einbau der Klimageräte und der Vorbereitung der benötigten Versorgungsleitungen übernahm die Amberger Kühltechnik daher auch alle notwendigen Schlosser- und Schreinerarbeiten. Im Zuge dessen wurden beispielsweise passgenaue Maschinengestelle angefertigt und 72 Holzverkleidungen für die Montage der Elektro-, Kälte- und Tauwasserleitungen in der hauseigenen Schreinerei hergestellt.

Auch bei der Wahl der Innengeräte hatten die Hoteleigentümer klare Vorstellungen: Einerseits sollten keine Kanalgeräte genutzt werden, damit anstehende Wartungsarbeiten ohne größeren Aufwand durchgeführt werden können. Aus Wartungs- und Hygienegründen sollte aber auch auf den Einsatz von Tauwasserpumpen verzichtet werden. Eine passende Lösung war mit den Deckenunterbaugeräten von Mitsubishi Heavy Industries gefunden. Denn aufgrund ihrer geringen Aufbauhöhe konnte problemlos ein freier Wasserablauf in die benachbarte Sanitärinstallation realisiert werden – ganz ohne Tauwasserpumpe. Zudem überzeugten die leistungsstarken Innengeräte durch ihre geringe Schallemission, die bei gerade einmal 26 dB(A) liegt.

Enger Zeitplan für komplette Projektumsetzung

Das Novina Hotel ist ein beliebter Veranstaltungsort für Kongresse und Tagungen jeder Art. Entsprechend klein war das Zeitfenster, um die notwendigen Installations- und Baumaßnahmen umzusetzen. In gerade einmal zwei Wochen, Ende 2018 und Anfang 2019, wurden daher alle Schmutzarbeiten durchgeführt und sämtliche Deckenunterbaugeräte montiert. Ein Kraftakt, der logistisches Geschick erforderte, zumal besondere Brandschutzanforderungen und der teils laufende Hotelbetrieb zu berücksichtigen waren. Dass diese erste Projektphase ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden konnte, lag auch an der zeitnahen, Just-in-Time-Lieferung der Klimageräte durch S-Klima. Zudem konnte der Einbau dank standardisierter Kältemittelverteiler weiter beschleunigt werden.

Für die gesamte Installation der Klimaanlage – inklusive Außengeräte, neuer Elektrounterverteilung und weiteren elektrischen Installationen – wurden lediglich sechs Wochen veranschlagt. Denn gerade am Jahresanfang finden im Novina Hotel bereits zahlreiche Firmenevents und Kongresse statt. Ein enger Zeitplan, den die Amberger Kühltechnik dank bestens eingespielter Fachabteilungen aber mühelos und ohne Abstimmungsverluste einhalten konnte.

Intelligente Regelung: Klimaanlagen und Energieverbrauch immer im Blick

Das neue Klimasystem des Novina Hotels ist an die Steuerungs- und Regeltechnik CompTrol ZLT von S-Klima angebunden. Die CompTrol ZLT ist eine kleine Box mit modularem Ethernet-Controller und Gateway-Platine, die an jeden beliebigen Platz im Hotel installiert werden kann. Mit dieser unscheinbaren Installation lassen sich bis zu 160 Innengeräte zentral steuern und überwachen. Dadurch kann jeder einzelne Raum individuell klimatisiert werden – über das lokale Netzwerk oder über das Internet via Smartphone, Tablet oder PC.

Außerdem kann mit der CompTrol ZLT der Energieverbrauch anhand unterschiedlicher Effizienzanalysen ermittelt werden – ein nicht zu verachtender Mehrwert. Denn auf diese Weise lässt sich der Energieverbrauch detailliert aufschlüsseln und auf einen Blick erfassen, sollte ein Zimmer überdurchschnittlich hohe Verbrauchswerte aufzeigen. Ist das der Fall, kann systematisch nach den Ursachen hierfür gesucht werden. Womöglich liegen die Gründe beispielsweise bei räumlich begrenzten Wärmebrücken oder jahreszeitbedingten Sonneneinstrahlungen. Aus dieser Analyse lassen sich wiederum gezielte Gegenmaßnahmen ableiten, seien es bauliche Veränderungen oder die Anweisung, bestimmte Zimmer, sofern nicht ausgebucht, einfach nicht zu belegen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Getreu dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, überprüft die Steuerungssoftware der CompTrol ZLT permanent das Klimasystem. Dadurch werden bereits kleinste Störungen und temporäre zeitliche Betriebsabweichungen nahtlos registriert. Die Software versendet dann automatisch eine E-Mail an die Haustechnik oder den zuständigen Installateur mit Fehlermeldung, Alarmhistorie, Uhrzeit, Datum und Fehlercode. Auch dieses Vorgehen hilft, ineffiziente Anlagen und unnötigen Energieverbrauch frühzeitig zu erkennen.

Zudem verfügt die Steuerungssoftware über eine integrierte Temperaturautomatik, die exakt an die jeweiligen Hotelbedürfnisse angepasst werden kann. Hierfür werden im Vorfeld verschiedene Modi definiert, etwa Tagesbetrieb, Nachtabsenkung oder Anwesenheits- und Abwesenheitssteuerung. Anschließend übernimmt die Temperaturautomatik die gesamte Arbeit und sorgt das ganze Jahr über für ein vollautomatisiertes, bedarfsgerechtes Raumklima. Gerade bei größeren Hotelanlagen ein nützliches Feature, denn die Mitarbeiter müssen sich folglich nicht mehr um die Klimaanlage kümmern und können ihre komplette Aufmerksamkeit den Gästen widmen.

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